Madrigalchor 2026

MUSIK AUS DEM EIS – ARKTISCHE KLANGWELTEN

Samstag, 11. Juli 2026, Aula Salem College, Überlingen
Beginn 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Eintritt 15 Euro – nur Abendkasse


Madrigalchor
Leitung: Thomas Braun
Piano: Chiaki Nagata-Hils
Geige: Sophia Skrdlant


Wenn die Sommersonne während der „Hundstage“ alles aufheizt, sorgt der Madrigalchor mit seinem außergewöhnlichen Konzertprogramm „Musik aus dem Eis – Arktische Klangwelten“für erfrischende Abkühlung.

Am 11. Juli um 19:00 Uhr im Salem College erwartet die Besucherinnen und Besucher eine musikalische Reise in den hohen Norden – in Klangwelten voller Schnee, Eis, Weite und nordischer Mystik. Neben Werken, die Kühle, Winter und gefrorene Landschaften hörbar machen, erklingen Kompositionen aus dem „ewigen Eis“ Skandinaviens und des Baltikums.

Zu hören sind unter anderem archaische Yoik-Gesänge der Sami, norwegische Wiegenlieder, ein schwedisches Hochzeitslied sowie faszinierende Neukompositionen zeitgenössischer Chormusik aus den baltischen Staaten. Dabei wird nicht nur gesungen: Stampfen, Klatschen und Trommeln verleihen den Werken eine besondere rhythmische Kraft und lassen die arktischen Klangwelten lebendig werden. Ein Konzert voller überraschender Klänge, nordischer Atmosphäre und musikalischer Frische.

Neugierig? Nur Mut – Sie werden sich nicht erkälten!

Gern auch mal schräg

Der Madrigalchor Überlingen mutet seinem Publikum bei Konzerten auch ungewöhnliche Stücke zu und unterstreicht damit sein künstlerisches Profil.

Er ist fester Bestandteil der Kulturszene in der Stadt am Bodensee.

„Überlingen hat eine sehr reiche Kulturszene mit einigen sehr guten Chören“, sagt Thomas Braun. Er lebt gern in der Stadt am Bodensee und leitet dort den Madrigalchor der Überlinger Chorgemeinschaft. Als weltliche Alternative zu den kirchlichen Chören hat der Madrigalchor seinen Platz innerhalb der örtlichen Kulturszene gefunden.

Konzertbesucher erfreut er mit vier- bis achtstimmiger A-cappella-Musik. Der Chor habe sich zuletzt gegenüber der populären Musik mehr geöffnet und auch Schräges und Humoristisches ins Programm genommen, berichtet Braun: „Wir haben Sprachkompositionen gemacht oder ein Stück, in dem gar nicht gesungen, sondern nur der Mund bewegt wird.“ Das Schöne an der Arbeit mit dem Chor sei, dass die Sängerinnen und Sänger sehr aufgeschlossen seien.